Glockenbecherkultur
2.500 – 2.200 v. Chr.
Die Glockenbecherkultur fällt durch charakteristische glockenförmige Becher auf. In der älteren Glockenbecherkultur sind diese reich mit Stempeln verziert. Die Vertiefungen wurden mit weißer Paste ausgefüllt und die glatte Oberfläche rot bemalt. In der jüngeren Phase der Kultur finden sich keine Verzierungen mehr. Bemerkenswerte Grabbeigaben sind Dolche aus Kupfer und Armschutzplatten aus feinem Sandstein. Manchmal findet sich sogar Gold- oder Bernsteinschmuck.
Auch aus dieser Epoche kennen wir fast nur Gräbergruppen und nur wenige Hinweise auf zugehörige Siedlungen. In unserem Raum sind Grabfunde in Dietfurt und Ilbling entdeckt worden. Aus Beilngries existiert ein Fund aus der Glockenbecherzeit, und zwar eine Schale, die innen eine kreuzförmige Verzierung aufweist.







